In der Landesfahrschule Marbach wird die klassische Fahrkultur gelebt und gelehrt. Besucher können Fahrten mit verschiedenen Anspannungen buchen.
Rund 1.000 Hektar Fläche, verteilt auf die drei Gestütshöfe Marbach, Offenhausen und St. Johann und ihre Vorwerke, ermöglichen es einen Großteil des Futterbedarfs selbst zu decken.
In Marbach werden zwei Stutenherden, 30 Warmblüter und 20 Vollblutaraber, in Gruppenlaufställen und auf den großzügigen Weiden des Gestütshofs Marbach gehalten. Jährlich zwischen März und Juni werden 30 Fohlen geboren, die bis zu einem Alter von fünf bis sechs Monaten bei den Mutterstuten bleiben.
Stall II geschichtsträchtig erbaut aus den Steinen des ehemaligen Dillenburger Schlosses
Die Stallungen im Gestütshof St. Johann beherbergen während der Marstallzeit vornehmlich Schwarzwälder Kaltbluthengste. Im Spätsommer findet die Leistungsprüfung für Kaltblutpferde hier statt.
Rund 150 Pferde müssen allein im Gestütshof Marbach täglich mit Futter versorgt werden. Zur Lagerung des Futtergetreides dient das nach Schweizer Vorbild errichtete Futtermagazin.
Heute Sitz der Gestütsverwaltung hat es doch eine bewegte Vergangenheit hinter sich. Zu DDR-Zeiten beherbergte es die Gaststätte „Falkenhayn“, in der es legendäre Abende gegeben haben soll…
Ein beeindruckendes Bild entsteht, wenn das Rondell in Warendorf mit Kutschen belebt wird.
Auch im Winter ist das Landgestüt in Warendorf einladend. Hier wirken die historischen Bauten besonders romantisch.
Der Stutenbrunnen, 1844 von König Wilhelm I. von Württemberg errichtet, ist das Wahrzeichen des Haupt- und Landgestüts Marbach und steht für die hochstehende Zucht zum Wohle des Landes.